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Herzlich Willkommen
auf meiner Eisenbahn-Website.
Ich habe 2003 angefangen, mich mit meinem neuen, alten Hobby, der Eisenbahn, zu beschäftigen. Informationen über das Eisenbahnzeitalter im Großraum Büren begann ich seit 2006 intensiv zu sammeln. Im Focus meines Interesses ist die heimatliche Region von Paderborn bis Brilon, von Büren bis Geseke. Zeitlich interessiert mich dieser Raum ab etwa 1900. Die letzten fahrplanmäßigen Züge fuhren in Büren zu Beginn der 1980er Jahre. Heute liegen nicht einmal mehr die Schienen im Bürener Bahnhof. Früher pochte hier das Eisenbahnleben. Zwischen grünen Wiesen und Wäldern, hinter kleinen Siedlungen oder aus dunklen Tunneln stampften die mechanischen Ungetüme dieser wunderschönen Zeit. Auf den Schienen oder ganz in der Nähe spielend, ließ es uns Kinder immer wieder erschauern, wenn solch ein Ungetüm mit Zischen, Rauchen und Stampfen, manchmal laut pfeifend, an uns vorbeidonnerte. Das flößte einem wirklich Respekt ein und man brachte sich liebend gern in einen kleinen Sicherheitsabstand zu den Gleisen.
In der Regel hatten wir kleinen Steppken so 4 oder 5 Stunden Schule, dann ging es flott nach Hause. Mammi bereitete das leckere Mittagessen zu - hmm, es gibt frische Kartoffeln aus unserem Garten - und Oma pflückte noch ein paar Johannisbeeren für den Nachtisch. Das laute Hupsignal der Zementwerke Burania kündigte uns die Zeit an: “12.00 Uhr”. Aha, in wenigen Minuten kommt er wieder vorbei, der Eilzug aus Bremen auf seinem langen W eg nach Frankfurt. Dann dauert es auch nicht mehr lange, bis Papa kommt. Ob er wohl heute noch einmal mit einem Trecker nach Hause kommt oder doch wieder mit dem Fahrrad? Ich glaube, ich fühlte mich wie der glücklichste Mensch auf der Welt, wenn ich nach dem Mittagessen, auf Papas Schoß sitzend, den Trecker noch bis zum Friedhofsweg lenken durfte. Schade, die Strecke hätte noch länger sein müssen! Aber, ich habe es geliebt, weiß Gott. Und Papa musste um 13 Uhr schon wieder bei Betten an der Bahnhofstraße sein, um Trecker zu reparieren. Ja, mein Papa war darin ein ganz großer Spezialist, der mich hin und wieder sogar mitnahm, wenn es in Leiberg, Haaren, Alme oder gar Hakenberg draußen auf dem Acker etwas flott zu machen galt. Hakenberg war mir am liebsten, weil es so schön weit weg lag. So lernte ich nebenbei die Topographie um Büren herum kennen. Später, im Gymnasium, schaffte ich den E 452 nicht mehr, aber den 2-Uhr-Zug (E 451), wie wir ihn nannten, den konnte ich immer noch beobachten. Es war der Gegenzug aus Frankfurt, der Büren so gegen 14 Uhr anlief. Im Knickberg vor Weine haben wir dann so manches Abenteuer erlebt, auch an der Bahnstrecke. Aber dazu werde ich später unter dem Punkt STRECKEN noch etwas schreiben. Das war einmal eine fabelhafte Zeit und sie wird nicht wiederkommen. Aber die vielfältigen, schönen und aufregenden Erlebnisse sind in mir und ich werde sie nicht vergessen.
Vielleicht interessiert sich ja noch der eine oder andere für dieses spannende Thema. Schaut einfach immer ‘mal wieder herein, um Euch über Veränderungen zu informieren. Die Startseite enthält am unteren Seitenende das jeweils letzte Datum der Aktualisierung.
Viel Spaß,
Friedel H. Weber
Mein spezieller Dank für die unendliche Geduld mit meiner Arbeit an dieser Website gilt meiner Frau. Desweiteren möchte ich mich bei den vielen Personen, die mich bisher unterstützt haben, ganz herzlich bedanken.
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